Der Neuntöter - Ein „Pirat“ unter den Zugvögeln

Der Neuntöter - Ein „Pirat“ unter den Zugvögeln
In den Naturparken: Blockheide Gmünd-Eibenstein (Den Neuntöter können Sie in der offenen Feldlandschaft antreffen.), Dobersberg, Eichenhain, Föhrenberge, Geras, Jauerling-Wachau (Neuntöter können Sie auf den Wiesen am Jauerling und in den Weingärten beobachten.), Kamptal-Schönberg, Leiser Berge, Purkersdorf Sandstein-Wienerwald, Sparbach
Im Vollfrühling haben Sie die Möglichkeit einen sehr interessanten Heimkehrer in unseren Naturparken zu treffen: Den Neuntöter. In Gegenden mit Gehölzen, Wiesen, bunten Böschungen, Säumen und Dornsträuchern kann es leicht sein, dass er auf der Spitze eines Strauches, z.B. eines Schlehdornes, sitzt und Ausschau nach vorbeifliegenden Insekten oder herumkrabbelnden Bodentieren hält. Also ab in den Naturpark und mit etwas Glück Aug in Aug mit dem Kapitän der Lüfte.
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Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche

Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche
Im Naturpark: Hohe Wand (Sie finden die Rotbuche  entlang der Wanderwege und der Bergstraße.)
Wenn die ersten Buchenblätter ihre charakteristischen hellgrünen Flecken in die Baumkronen zaubern, sollten Sie auf alle Fälle einen Spaziergang durch die Naturparke machen! Mit zunehmende Tageslänge und kräftiger Sonneneinstrahlung erwachen die Knospen aus ihrer Winterruhe und kehren sozusagen ihr monatelang behütetes Innerstes nach außen. Bei dieser „Geburt“ muss man unbedingt dabei sein!
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Die Gelbbauchunke - Wer ihr droht, sieht Gelb

Die Gelbbauchunke - Wer ihr droht, sieht Gelb
In den Naturparken: Föhrenberge, Purkersdorf Sandstein-Wienerwald, Sparbach (Mit etwas Glück gibt es am Lenauteich ein "unkiges" Zusammentreffen!)
Im Frühsommer haben Sie bei Ihrem Naturparkbesuch besonders nach ergiebigeren Regenfällen gute Chancen, den dumpfen Ruf der Gelbbauchunke zu hören. Dann stehen nämlich reichlich Laichplätze zur Verfügung, wie sie von der Gelbbauchunke bevorzugt werden, z.B. Traktorspuren, Pfützen, kleine Wassergräben und andere vorübergehend wasserführende Kleinstgewässer. Wenn sich die kleine Unke jedoch allzu sehr belästigt fühlt, wird sie Ihnen nicht die rote Karte, sondern ihren gelben Bauch zeigen.
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Ganz schön dufte - das Maiglöckchen

Ganz schön dufte - das Maiglöckchen
In den Naturparken: Jauerling-Wachau, Kamptal-Schönberg, Leiser Berge, Mannersdorf-Wüste
Das Maiglöckchen ist eine der bekanntesten und beliebtesten Frühlingsblumen unserer Breiten. Ihr intensiver Duft durchströmt im Vollfrühling – wenn auch der Bärlauch, der Waldmeister und die Traubenkirschen  zu blühen beginnen – trockene Edellaubwälder. Die Zielgruppe des Dufts sind eigentlich Bienen, die meist für die Bestäubung sorgen. Doch auch der Mensch findet Gefallen an den zarten weißen Glöckchen und lässt sich gerne anlocken. Erschnuppern auch Sie sich den Mai in seiner angenehmsten Duftmarke, am besten in einem der vielen Naturparke Niederösterreichs!
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Gelb-schwarzes Warnsignal - Der Feuersalamander

Gelb-schwarzes Warnsignal - Der Feuersalamander
In den Naturparken: Buchenberg, Eichenhain, Eisenwurzen Niederösterreich (Neben den Bächen sollten Sie die Augen offen halten, denn dort kann man den Feuersalamander antreffen.), Ötscher-Tormäuer (Der Feuersalamander ist bei feuchter Witterung im gesamten Naturpark zu finden.)
Den Feuersalamander können Sie am besten im Vollfrühling von April bis Mai in den Naturparken beobachten, wenn die Salamanderweibchen zu den Gewässern wandern, um die Larven abzusetzen. Der Feuersalamander gehört zu den bekanntesten heimischen Tierarten und beeindruckt durch sein auffallendes, glänzendes, gelb-schwarzes Muster, das Feinden als Warnung dienen soll. Dieses beeindruckende Farbenspiel sollten Sie gesehen haben!
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Immergrüner Zwergstrauch - Buchs-Kreuzblume

Immergrüner Zwergstrauch - Buchs-Kreuzblume
Im Naturpark: Hohe Wand (Suchen Sie im lichten Wald, denn dort fühlt sich das Hergottschucherl besonders wohl. )
Die Buchs-Kreuzblume ist ein kleiner Halbstrauch, dessen Blüte von gelb-weiß bis purpurn alle Farben spielt. Die Vollblüte dieser Art fällt in den so genannten Vollfrühling, wo auch die Apfelbäume oder die Maiglöckchen die Landschaft schmücken. Nicht selten kann es aber auch passieren, dass die meist nur einige Zentimeter hohen Pflänzchen im Herbst ein zweites Mal ihre Blüten zur Schau stellt. Wenn Sie die zarte Schönheit besuchen wollen, sollten sie eine Wanderung durch lichte Föhrenwälder oder trockene Magerwiesen planen, denn sie sind ihr bevorzugter Wuchsort. In ihrer Nähe finden Sie übrigens auch oft die Schneeheide, deren rosarote Blüten jedoch meist deutlich früher erscheinen. 
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Pimpernuss-Blütenzauber

Pimpernuss-Blütenzauber
In den Naturparken: Föhrenberge, Jauerling-Wachau, Kamptal-Schönberg, Leiser Berge, Mannersdorf-Wüste (Die Pimpernuss ist in jungen Mischwaldpflanzungen zu finden. )
Ein einmaliger Anblick – die Pimpernussblüte sollten Sie sich nicht entgehen lassen!
Die Pimpernuss-Blüte fällt in den Vollfrühling, etwas nach dem Blühbeginn der Vogelbeere und einen Tick vor dem Weißdorn. Die zierlichen weißen Blüten bezaubern durch ihr einmaliges Erscheinungsbild - die hängenden Blütenrispen erinnern an Weintrauben. Die Pimpernussblüten betören zahlreiche Insektenarten, lassen auch Sie sich davon verzaubern bei einem Besuch in den Naturparken!
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Was die Fichte im Mai so treibt

Was die Fichte im Mai so treibt
In den Naturparken: Buchenberg (Maitriebe der Fichte können Sie z.B. im Bereich des Waldlehrpfades und des Pilzlehrpfades beobachten.), Dobersberg, Eisenwurzen Niederösterreich, Geras, Ötscher-Tormäuer (Leicht zu finden, denn die Fichte wächst im gesamten Naturpark. )
Ein typisches Phänomen des Vollfrühlings ist der sogenannte Maitrieb der Fichte. Das frische helle Grün der jungen Triebe des neuen Nadeljahrganges verzückt das Auge und ist überdies auch noch sehr schmackhaft. Ein Besuch im Naturpark zahlt sich also aus!
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Weiße Blütenpracht, die in die Nase steigt – der Schwarze Holler

Weiße Blütenpracht, die in die Nase steigt – der Schwarze Holler
In den Naturparken: Jauerling-Wachau, Leiser Berge, Mannersdorf-Wüste (Den Schwarzen Holler kann man im gesamten Laubwald des Naturparks und in renaturierten Steinbruchgebieten sehen.), Purkersdorf Sandstein-Wienerwald (Der Schwarze Holler ist  an Waldrändern und überall beim Weinweg auffindbar. ), Sparbach (Der schwarze Holler ist am Waldrand, auf der Dianawiese und überall beim Weinweg auffindbar.)
Wenn am Ende des Vollfrühlings die Hollerblüte beginnt und den Frühsommer ankündigt, sollten Sie auf alle Fälle eine Tour durch die Naturparke machen. Hat der Holler einmal den Anfang gemacht, starten auch der Rote Hartriegel und die Hundsrose mit dem Erblühen und erfreuen das Auge des Betrachters. Der Blütenreichtum ist nicht nur ein Genuss fürs menschliche Auge, sondern auch für viele nahrungssuchende Insekten. Ein blühendes, duftendes, summendes Ereignis, dass Sie nicht verpassen sollten! 
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Wie schwarz lackiert - Der Alpensalamander

Wie schwarz lackiert - Der Alpensalamander
In den Naturparken: Eisenwurzen Niederösterreich, Ötscher-Tormäuer
Wunderschön anzusehen, einzigartig und nicht zu verwechseln ist der einfarbig schwarz glänzende Alpensalamander. Er kommt ausschließlich im Alpengebiet vor und ist bei günstiger Witterung, sprich hoher Luftfeuchtigkeit, vor allem im Frühsommer mancherorts häufig zu finden. Als einziger mitteleuropäischer Lurch bringt der Alpensalamander bereits fertig entwickelte Jungtiere zur Welt, was ihn unabhängig von Oberflächengewässern macht – eine Anpassung an die extremen Lebensbedingungen im Hochgebirge.
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Zauberhafte weiße Blütenpinsel – Die Waldreben-Blüte

Zauberhafte weiße Blütenpinsel – Die Waldreben-Blüte
Im Naturpark: Jauerling-Wachau
Jeder kennt sie, die im österreichischen Volksmund als „die Liane“ bekannte, weit verbreitete Gewöhnliche Waldrebe. Sie gehört eindeutig zu den Spätzündern was die Blütezeit angeht, denn sie zeigt ihre hübschen, weißen, an breit gefächerte Pinsel erinnernde Blüten erst mitten im Hochsommer und blüht dann bis in den Spätsommer hinein. Der fischartige Geruch lockt zahlreiche Zweiflügler und Käfer an und aufgrund des reichhaltigen Pollenangebotes werden die Blüten auch von der Honigbiene gerne aufgesucht. Lassen auch Sie sich zu einem Naturparkbesuch verlocken und erleben Sie den Zauber der Waldrebenblüte.
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Zitronenduft liegt in der Luft – Diptam

Zitronenduft liegt in der Luft – Diptam
In den Naturparken: Föhrenberge, Sparbach (Das Gebiet um die Köhlerhausruine ist ein heißer Suchtipp.)
Wenn Ihnen bei einem Spaziergang durch warm-trockene, lichte Wälder oder an Waldrändern einmal ein zitronenartiger Duft in die Nase steigt, sollten Sie die Augen offen halten! Es ist nämlich gut möglich, dass Sie eine außergewöhnliche und seltene Pflanzenart entdecken könnten: Den Diptam. Oft bildet er große Bestände, die im Frühsommer mit ihren weiß-rosa Blüten wahrlich bezaubern. Doch Vorsicht, seine ätherischen Inhaltsstoffe haben es in sich! Also immer der Nase nach, und Sie werden den exotisch wirkenden Verwandten von Zitrone und Orange mit etwas Glück in einem der Naturparke erschnuppern!
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„Geschlechtertrennung in einem Haus“ - der Blühbeginn der Schwarzföhre

„Geschlechtertrennung in einem Haus“ - der Blühbeginn der Schwarzföhre
In den Naturparken: Föhrenberge (Die Schwarzkiefer ist in großen Teilen der Wälder des Naturparks zu finden, z.B. auf den Dolomithängen der Mödlinger Klause zwischen Mödling und Hinterbrühl, in Bereichen des kleinen Anninger, beim Husarentempel, auf dem Parapluiberg sowie rund um die Meiereiwiese beim Gasthaus. Ein besonders schönes Exemplar finden Sie auf dem Weg von der Goldenen Stiege zum Gasthaus Krauste Linde. Die "kleine breite Föhre" ist ein Naturdenkmal.), Sparbach (Die älteste Schwarzföhre (Naturdenkmal Fürstenföhre) können Sie auf der Dianawiese betrachten.)
Der Blühbeginn der Schwarzföhre ist ein unscheinbares Blühphänomen des Vollfrühlings, das bisher an den meisten Menschen vorbei gegangen ist. Die Schwarzföhre ist einhäusig-getrenntgeschlechtig, das heißt es finden sich 2erlei Blüten, die männlichen und weiblichen auf einem Pflanzenexemplar. Zapfig treiben es auf jeden Fall beide!
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