Der Kaisermantel bittet zur Audienz

Der Kaisermantel bittet zur Audienz
Im Naturpark: Hohe Wand
Der Hochsommer ist die Zeit, in der Sie auf den Wiesen der Naturparke die meisten Schmetterlingsarten beobachten können, darunter auch Prominente wie z.B. den Kaisermantel. Er labt sich mit Vorliebe am Nektar der Wiesen-Witwenblume, auf der man ihn gut und gerne neben Zitronenfalter, Kleinem Fuchs und Schachbrettfalter antreffen kann. Gönnen Sie sich dieses flatterhafte Vergnügen und erweisen Sie dem „Kaiser“ und seinem Gefolge die Ehre Ihres Besuches!
mehr lesen >>

Der Türkenbund ist Schwarm der Schwärmer

Der Türkenbund ist Schwarm der Schwärmer
Im Naturpark: Ötscher-Tormäuer (Der Türkenbund wächst auf dem Hochbärneck.)
Eine der spektakulärsten und aufgrund der charakteristischen Blüte wohl auch bekanntesten Blumen des Frühsommers ist der Türkenbund. Die Schönheit wird bis zu einem Meter hoch und kann bis zu 20 der rosa bis fleischig-roten Blüten tragen. Von diesen lassen sich nicht nur Falterarten anlocken, sondern auch Menschen mit Hang zu Natur und Fotographie. Also Fotoapparat einpacken, einen Naturpark erwandern und in naturnahen Wäldern, an Waldrändern sowie in Hochstaudenfluren die Augen offenhalten! Aber wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen ein „Kolibri“ vor die Linse fliegt…
mehr lesen >>

Die Marille – die orange-gelbe Vitaminbombe sorgt für Gaumenfreuden

Die Marille – die orange-gelbe Vitaminbombe sorgt für Gaumenfreuden
In den Naturparken: Jauerling-Wachau (Marillenfans kommen in  den NP-Gemeinden Aggsbach, Emmersdorf, Mühldorf und Spitz auf ihre Kosten.), Kamptal-Schönberg
Es ist soweit, die leeren Marmelade-Gläser können endlich wieder neu gefüllt werden, denn die allseits beliebten, orange-gelben Früchte sind endlich reif! Am Beginn des Spätsommers beginnt die Marille, dicht gefolgt von den ersten frühen Apfelsorten, Früchte zu tragen. Sie ist nicht nur roh ein wahrer Genuss, sondern auch in der Küche ein richtiges Multitalent. Also auf in die Naturparke, holen Sie sich die leckeren Früchte, denn es ist Zeit für Knödel, Marmelade, Kuchen, Röster & Co.
mehr lesen >>

Ein faszinierendes Insekt mit frommer Haltung - Die Gottesanbeterin

Ein faszinierendes Insekt mit frommer Haltung - Die Gottesanbeterin
In den Naturparken: Kamptal-Schönberg (Dieses faszinierende Insekt finden Sie mit etwas Glück entlang des Weges am Waldlehrpfad bei Schönberg (über Mannhartsberg und Kalvarienberg).), Mannersdorf-Wüste (Die Gottesanbeterin kommt in Trockenwiesen bei renaturierten Steinbrüchen vor.), Seebenstein & Türkensturz, Sierningtal-Flatzer Wand
Die einzige heimische Fangschreckenart ist unverkennbar, faszinierend anzusehen und unbedingt einen Besuch im Naturpark wert: Die Gottesanbeterin. Den Namen hat ihr – sowohl im Deutschen als auch im Lateinischen „religiosa“ – die gebetsähnliche Haltung ihrer, zu Fangarmen umgewandelten, Vorderbeine eingebracht. Beobachten Sie, wie das vermeintlich andächtige Insekt plötzlich zum abgebrühten Räuber wird.
mehr lesen >>

Ein Konzert sondergleichen – die Heuschrecken

Ein Konzert sondergleichen – die Heuschrecken
In den Naturparken: Buchenberg (Auf den Wiesen und Böschungen fühlen sich die Heuschrecken besonders wohl und geben ihr Konzert zum Besten.), Eisenwurzen Niederösterreich (Auf den Wiesen und Böschungen fühlen sich die Heuschrecken besonders wohl und geben ihr Konzert zum Besten.), Falkenstein-Schwarzau im Gebirge, Jauerling-Wachau, Kamptal-Schönberg, Landseer Berge, Leiser Berge, Mannersdorf-Wüste, Sparbach (Lauschen Sie dem Heuschreckenkonzert auf den Wiesen des Naturparkes, z.B. auf der Dianaweise.)
Für ein Konzerterlebnis der besonderen Art sorgen im Hochsommer die Heuschrecken, die Sie bei einem Spaziergang über die Wiesen der Naturparke gar nicht überhören können. Während die Vegetation erste Bremsmanöver einleitet und viele Pflanzen ihr Wachstum unmerklich einschränken, geht es bei manchen Tiergruppen jetzt so richtig los. So herrscht auf den Wiesen reges und teilweise lautes Treiben, denn nicht nur die Schmetterlinge haben Hochsaison, sondern insbesondere die Heuschrecken erfüllen die sommerlich warme Luft mit ihren vielfältigen Gesängen. Gönnen Sie sich dieses Konzerterlebnis – ganz ohne Eintrittskarte!  
mehr lesen >>

Himbeerige Gaumenfreuden

Himbeerige Gaumenfreuden
Im Naturpark: Hohe Wand (Die Himbeere finden Sie im Naturpark entlang der  Wanderwege.)
Naschkatzen aufgepasst! Wer die schmackhaften roten Himbeeren liebt, sollte unbedingt mit einem Sammelgefäß im Gepäck in den Naturparken vorbeischauen, denn jetzt im Hochsommer ist der Zeitpunkt, an dem Sie aus dem Vollen schöpfen bzw. pflücken können. Zu finden ist die Himbeere in halbschattigen Lagen, zum Beispiel auf Waldlichtungen und an Waldrändern. Genaues Hinschauen beim Pflücken kann nicht schaden, denn die Himbeere beherbergt wie die Schlehe und die Brombeere über 50 Arten von Schmetterlingsraupen. 
mehr lesen >>

Hirschkäfer - Der Name sagt alles

Hirschkäfer - Der Name sagt alles
In den Naturparken: Eichenhain, Föhrenberge, Jauerling-Wachau (Der Hirschkäfer bevorzugt Eichenwäldern, so finden Sie ihn z.B. im Eichenhangwald über dem Schwallenbach und der Teufelsmauer.), Kamptal-Schönberg, Leiser Berge, Purkersdorf Sandstein-Wienerwald, Sparbach
Sein Name ist allen ein Begriff, aber nicht jeder hat ihn bereits gesehen: Den Hirschkäfer. In den Laubwäldern der Niederösterreichischen Naturparke haben Sie an lauen Hochsommer-Abenden die Chance, den mancherorts sehr selten gewordenen Käfer anzutreffen. Er ist nicht nur der größte, sondern mit seinem bis zu 3 cm langen, zu mächtigen, hirschgeweihartigen Zangen umgebildeten Oberkiefer, auch der auffälligste Käfer Europas. Dieses „Geweih“ macht zumindest das Männchen unverkennbar, denn das Weibchen hat normal entwickelte Oberkiefer. Machen Sie „Jagd“ auf eine Naturbeobachtung der besonderen Art.
mehr lesen >>

Purpurne Schönheit - Die Wald-Zyklame

Purpurne Schönheit - Die Wald-Zyklame
In den Naturparken: Buchenberg (Die Wald-Zyklame kommt häufig im Bereich des Lichterweges und der oberen Kapelle vor.), Eisenwurzen Niederösterreich, Falkenstein-Schwarzau im Gebirge, Hohe Wand (Die Wald-Zyklame ist entlang der Wanderwege im lichten Wald auffindbar.), Jauerling-Wachau, Kamptal-Schönberg, Landseer Berge, Mannersdorf-Wüste (Die Wald-Zyklame finden Sie auf Streuobstwiesen und im lichten Laubwald.), Purkersdorf Sandstein-Wienerwald, Seebenstein & Türkensturz, Sierningtal-Flatzer Wand, Ötscher-Tormäuer (Die Wald-Zyklame ist vorwiegend auf bewirtschafteten Grünlandflächen - z.B. Sommerau - zu finden.)
Wer im Hochsommer in kalkreichen Edellaub- und Föhrenwäldern Erholung und Schatten sucht, hat gute Chancen, einem eigentümlichen Blümlein zu begegnen. Die Wald-Zyklame präsentiert nahe dem Waldboden ihre purpurnen, nickenden Blüten, die durch die zurückgeschlagenen Blütenblätter unverwechselbar sind. Nicht nur Naturfreunde fliegen drauf, sondern auch Hummeln, die für die Bestäubung des Blümleins sorgen. Doch die hochsommerlichen Wälder bieten noch andere Attraktionen, etwa die Blüten der lianenförmig wachsenden Gewöhnlichen Waldrebe oder - mit etwas Glück - einen vorbeibrummenden Hirschkäfer. Viele Gründe jedenfalls, einen Waldspaziergang im Naturpark zu wagen!
mehr lesen >>

Von fliegenden „Hornträgern“ – Das Widderchen

Von fliegenden „Hornträgern“ – Das Widderchen
In den Naturparken: Eichenhain (An den Waldrändern sollten Sie die Augen offen halten, dann haben Sie gute Chancen ein Widderchen zu entdecken!), Föhrenberge (An den Waldrändern sollten Sie die Augen offen halten, dann haben Sie gute Chancen ein Widderchen zu entdecken!), Purkersdorf Sandstein-Wienerwald (An den Waldrändern sollten Sie die Augen offen halten, dann haben Sie gute Chancen ein Widderchen zu entdecken!), Sparbach (An den Waldrändern sollten Sie die Augen offen halten, dann haben Sie gute Chancen ein Widderchen zu entdecken!)
In den Naturparken des Wienerwaldes haben Sie im Hochsommer gute Chancen, die Widderchen“, im Volksmund auch „Blutströpfchen“ genannt, zu treffen. Die meisten dieser in Mitteleuropa vorkommenden Nachtfalter-Arten haben schwarze Flügel mit einer unterschiedlichen Anzahl an rot gefärbten Flecken, daher der Name Blutströpfchen. Der Name „Widderchen“ leitet sich von der Form der Fühler ab. Diese sind keulenförmig und leicht geschwungen, wodurch sie an Widder-Hörner erinnern. Machen Sie sich auf die Suche und schauen Sie sich das einmal bewusst an!
mehr lesen >>