Die Dirndln des Vorfrühlings :

Die Dirndln des Vorfrühlings
Die Dirndln des Vorfrühlings
Die Dirndln des Vorfrühlings
Die Dirndln des Vorfrühlings
Die Dirndln des Vorfrühlings
Die Dirndln des Vorfrühlings
Im Naturpark:


Lassen Sie sich von den ersten gelben Farbtupfern verzaubern, die die Dirndlblüte im Vorfrühling in die Landschaft setzt! Hasel, Sal-Weide und Dirndl sorgen unter den heimischen Gehölzen für die erste Blühwelle des Jahres und locken mit ihren gelben Blüten kältefeste Insekten an, wobei die Dirndl farblich eindeutig der markanteste Gelb-Bote ist. Kommen Sie zur Dirndlblüte in die Naturparke und gönnen Sie Ihren Augen dieses wohltuende Farberlebnis nach dem langen Wintergrau! 


Ein Frühstarter unter den heimischen Gehölzen
Die Dirndlblüte gehört zu den frühesten Gehölzblüten Mitteleuropas und läutet gemeinsam mit Hasel, Sal-Weide und Schneeglöckchen den Vorfrühling ein. Für die Bestäubung, also die Sicherung einer reichen Dirndlernte später im Jahresverlauf, sorgen die ersten kältefesten Insekten, wie Wildbienen, Hummeln und vor allem die Hain-Schwebefliege, und wenn es warm genug ist auch die Honigbiene. Ist die Dirndlblüte einmal durchgestartet, kann man sie gut 2 Wochen lang in der Natur bewundern.

Die Menge macht‘s
Die Einzelblüte der Dirndl ist eher unauffällig klein, es stehen aber bis zu 20 davon in dichten Dolden beieinander, was für den überwältigenden Gesamteindruck in Gelb sorgt. Zusätzlich verstärkt wird der „Gelb-Effekt“ dadurch, dass die Blüte vor dem Laubaustrieb stattfindet, so haben die Blüten keine grüne Konkurrenz durch die Blätter.

Dreierlei Dirndl
Cornus mas, in den Büchern meist Gelber Hartriegel oder Kornelkirsche genannt, hat in Ostösterreich den Volksnamen „Dirndl“. Im österreichischen Sprachgebrauch kennen wir das Dirndl als trachtiges Kleidungsstück oder auch als Bezeichnung für ein junges, fesches Mädl. Woher aber kommt der Begriff die Dirndl für unser heimisches Wildgehölz? Es gibt mehrere Vermutungen dazu, am plausibelsten klingt die Herleitung aus dem Slawischen, von der frühslawischen Wortwurzel „dern“, was “hart“ bedeutet.

TIPP: Mehr darüber, warum die Dirndl die Dirndl heißt sowie weitere Details und spannende Geschichten lesen Sie in der Broschüre „Die Dirndl“, eine 44-seitige, reich bebilderte Monografie des Vereines Regionale Gehölzvermehrung RGV. Infos und Bestellung unter www.rgv.or.at.

Licht an!
Die Dirndl stellt hohe Anforderungen an den Lichthaushalt und mäßig hohe an den Wärmehaushalt, sie mag’s also gerne sehr hell und recht warm. Sie kommt daher vorwiegend an Waldrändern, Säumen und Hecken, sowie in lichten Wäldern vor. Die idealen Bedingungen dafür finden sich in Niederösterreich im Weinviertel, der Thermenlinie oder Teilen des Mostviertels. Steht die Dirndl dort an einem sonnigen Platzerl, so kommt es zu einem reichen Fruchtbehang im Spätsommer. 


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