Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche :

Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche
Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche
Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche
Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche
Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche
Des Erstfrühlings lichtgrüne Renaissance – der Laubaustrieb der Rotbuche
Im Naturpark:


Wenn die ersten Buchenblätter ihre charakteristischen hellgrünen Flecken in die Baumkronen zaubern, sollten Sie auf alle Fälle einen Spaziergang durch die Naturparke machen! Mit zunehmende Tageslänge und kräftiger Sonneneinstrahlung erwachen die Knospen aus ihrer Winterruhe und kehren sozusagen ihr monatelang behütetes Innerstes nach außen. Bei dieser „Geburt“ muss man unbedingt dabei sein!


Es grünt so grün…
Während im Vorfrühling der Bärlauch am Boden des Buchenwaldes seinen grünen Teppich ausbreitet, tut sich in luftiger Höhe noch nicht viel, denn die Gehölzblätter schlummern noch in ihren Knospen. Gut so, denn nur so kann genügend Licht zu den Frühblühern am Waldboden vordringen. Also alles immer hübsch der Reihe nach. Die Blattentfaltung der Gehölze starten dann im Erstfrühling so richtig durch. Neben der Rotbuche beginnen auch Berg- und Spitzahorn, Stiel-Eiche und Vogelbeere mit der Blattentfaltung und verwandeln die Natur in luftiger Höhe nach dem langen Winter endlich wieder in ein sattes Grün. In nur wenigen Tagen ist dann - passende Temperaturen vorausgesetzt - ein winterkahles Gehölz vollständig wieder ergrünt und die Vegetation wird blickdicht!  

Der passende Mix aus Wärme, Licht und Wasser
Die wärmende Sonne ist die wichtigste Entwicklungshilfe für den Blattaustrieb. Im Frühjahr nimmt die Tageslänge rasch zu, aber wenn die entsprechenden Temperaturen fehlen, hilft es auch nichts, dass es tagsüber länger hell ist. Wenn wir im April noch die Winterjacke brauchen, tut sich auch mit der Begrünung nicht viel. Aber ein paar warme Frühlingstage mit Temperaturen jenseits der 10 Grad Celsius oder mehr können wahre Wunder bewirken. Neben den äußeren Faktoren Licht und Wärme, müssen auch die „inneren Werte“ passen, insbesondere der Wasserhaushalt. Wenn alles zusammen trifft, brechen die jungen Blätter hervor und erfreuen unser Auge mit frischem saftigem Grün.

Entfaltung im wahrsten Sinne des Wortes
In der Knospe ist auf kleinstem Raum vergleichsweise viel Blattmaterial untergebracht, in vielen Fällen - so auch bei der Rotbuche - sind die Blätter raumsparend nach unterschiedlichem Muster zusammenfaltet (im Gegensatz dazu sind sie bei manchen Gehölzen, zum Beispiel bei Weiden oder Eichen, aufgerollt).

Kommt die Buche vom Buch oder das Buch von der Buche?
Früher wurden aus Buchenholz Tafeln angefertigt, beschrieben und zusammengeheftet, diese Tafeln haben dem „Buch“ seinen Namen gegeben.  Wenn wir übrigens schon bei der Namensgebung sind, Rotbuche heißt sie übrigens wegen der rötlichen Färbung des Holzes.

Die Buche mit den „Chinesen-Bärten“
Ein typisches Erkennungsmerkmal der Rotbuche ist der glatte silbergraue Stamm mit den sogenannten „Chinesen-Bärten“. Es handelt sich dabei um Narben abgefallener Zweige, die über Jahrzehnte am Stamm sichtbar bleiben.


<< zurück