Die Marille – die orange-gelbe Vitaminbombe sorgt für Gaumenfreuden :

Die Marille – die orange-gelbe Vitaminbombe sorgt für Gaumenfreuden
Im Naturpark:


Es ist soweit, die leeren Marmelade-Gläser können endlich wieder neu gefüllt werden, denn die allseits beliebten, orange-gelben Früchte sind endlich reif! Am Beginn des Spätsommers beginnt die Marille, dicht gefolgt von den ersten frühen Apfelsorten, Früchte zu tragen. Sie ist nicht nur roh ein wahrer Genuss, sondern auch in der Küche ein richtiges Multitalent. Also auf in die Naturparke, holen Sie sich die leckeren Früchte, denn es ist Zeit für Knödel, Marmelade, Kuchen, Röster & Co.


Was haben Marille und Karotte gemeinsam?
Den hohen Anteil an Beta-Carotin! Die Marille hat von allen Obstarten den höchsten Anteil (200 μg/
100 g) dieser Vorstufe des Vitamin A, das für gutes Sehen, gesunde Haut und ein widerstandsfähiges Immunsystem verantwortlich ist. Mit nur 3 Marillen hat ein Mensch seinen Tagesbedarf an Vitamin A gedeckt. Die Marille wird also zu Recht als “Karotte” des Obstgartens bezeichnet. Marillen sind zudem überaus reich an Folsäure, Kalium, Kalzium, Magnesium, Kupfer und Eisen.

Tipp: Marille und Karotte ähneln sich nicht nur bezüglich Farbe und Inhaltsstoffen, sondern passen auch geschmacklich super zusammen. Probieren Sie z.B. eine Marillen-Karotten-Marmelade, ev. mit einem Hauch Chili für die gewisse Schärfe oder eine leckere Karotten-Marillen-Suppe. Rezeptbeispiel unter: http://www.niederoesterreich.at/portal/default.asp?tt=NOE09_R109&id=7533

Kommt Marzipan von der Marille?
Nicht das Original, denn das wird aus Mandeln und Zucker hergestellt, aber Persipan, das sogenannte „Ersatz-Marzipan“. Es wird aus Marillen-Samen hergestellt, die ein starkes Marzipan-Aroma haben. Sie enthalten die Substanz Amygdalin, die sehr bitter ist und in Anwesenheit von Wasser giftige Blausäure freisetzt. Vom Verzehr der Samen im Rohzustand ist deshalb abzuraten. Bei der Herstellung von Persipan wird den Samen das Amygdalin selbstverständlich entzogen. 


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